Wessen Erwartungen sollen eigentlich erfüllt werden?

Diese Anwendungen werden empfohlen, ohne volles Bewusstsein der spirituellen Umstände desjenigen, dem geholfen werden soll. Das soll sagen, diese Heilungs-Protokolle (Vorgehensweisen) oder Quellen der Linderung oder Quellen des Wohlbefindens können sehr leicht mehr die Erwartungen der Person reflektieren, die zu dienen wünscht, als die, welche Dienst benötigt.

Dogmen sind nicht die richtige Medizin

Nun, in vielen eurer religiösen Systeme gibt es eine Anerkennung der zentralen Rolle von Leiden im menschlichen Dasein, und in diesen Systemen kann es Verhaltensformen oder Aktivitäten oder Muster von Unterstützung geben, die als ein Teil des, sagen wir, Dogmas gelehrt werden, welche die Religion angenommen hat; es kann so aussehen, selbst bei einer Angelegenheit von großer Sicherheit für denjenigen, der zu dienen versucht, dass die Lösung für Leiden recht klar ist, und lediglich die Anwendung bekannter Gegenmittel erfordert. Eine ähnliche Situation, nicht in euren religiösen Lehren, sondern in den allopathischen Heilberufen, kann gefunden werden, wenn ein Arzt, eine Krankenschwester oder ein Apotheker genau das richtige Spezifikum für genau die richtige Erkrankung kennt.

Sich anderen aufzuzwingen ist kein wirklicher Dienst

Nun, das kann eine vertrackte Angelegenheit sein, weil die Fähigkeit zu unterscheiden, wann es angemessen ist mit einem Angebot vorzukommen, von dem man annimmt, dass es helfen könnte das Leid eines Anderen zu erleichtern, täuschen kann; es kann täuschen zu empfinden, dass man gerufen wird zu dienen, wo kein wirklicher Dienst auf bedeutsame Weise angeboten werden kann. Es kann sein, dass man auf solche Weise zu dienen versucht, dass es scheint, dass man sich selbst Anderen aufzwingt.

Hatonn, am 5. März 2016

Warten auf die richtige Gelegenheit

Es ist besonders herzbrechend, auf das Leiden eines Anderen zu schauen, wenn man empfindet, dass man nichts in Beziehung zu diesem Leiden tun kann; wenn man nicht die volle Last des Leids auf sich nehmen kann, wie man geneigt sein mag zu tun. Das Einzige, was man [dann] tun kann, ist in Sympathie und Mitgefühl darauf zu blicken und das eigene Herz in einer solchen Weise zu öffnen, dass falls sich eine Gelegenheit zu dienen anbieten sollte, man bereit ist.

Hatonn, 5. März 2016

31jwuam1bl-_sx322_bo1204203200_

Manchmal programmiert man sich, nicht helfen zu können

Jeder hier hat über den Lauf einer Lebenszeit gelernt, mit persönlichem Leid umzugehen, und einen Platz innerhalb des Systems von Verarbeitung von persönlicher Erfahrung gefunden, um mit dem Leid zurande zu kommen, welches von einer persönlichen Art ist. Es kann, jedoch, auch ein Teil der Lebenserfahrung und der, würden wir sagen, Lebensprogrammierung sein, mit einer Art von Leid konfrontiert zu werden, welches nicht das eigene ist; und man kann sich in Beziehung zu diesem Leid recht ohne die Art von Hilfsmitteln wiederfinden, die man im Umgang mit Leid, welches das eigene ist, zu entwickeln gelernt hat.

Hatonn, 5. März 2016

Das Herz auch für Unkomfortables öffnen

Ich bin Hatonn, und bin bei diesem Instrument. Wir möchten beginnen, indem wir diesem Instrument danken, zuerst dafür, dass es uns herausfordert, wie es seine Gepflogenheit ist, und zweitens dafür, dass es für unsere Energien empfänglich ist, die, für dieses Instrument, etwas Unerwartetes ist, und, könnten wir sagen, nicht vollständig komfortabel, da dieses Instrument in der Vergangenheit, etwas Schwierigkeiten hatte, eine angenehme Ebene im Hervorbringen unserer Worte zu finden, und die Energie hervorzubringen, die innerhalb dieser Worte residiert, denn wir sind aus einer Schwingungssignatur, sagen wir, die zu tragen für dieses Instrument herausfordernd ist. Die Fähigkeit, jedoch, das Herz für eine Energie zu öffnen, die nicht sehr angenehm ist, ist, tatsächlich, ein Teil des Prozesses, zu lernen, ein Kanal für Quellen von Informationen zu sein, und Quellen von anbietender Liebe, die ein Teil der riesigen und diversen Schöpfung sind.

Hatonns neue Botschaft vom März 2016

Ab ca. 1985 hat Hatonn als ein Mitglied des „Prinzips von Q’uo“ fungiert und nicht direkt gesprochen. Daher war es eine, positive, Überraschung für alle Beteiligten, als sich die Wesen von Hatonn nach vielen Jahren zu einem ihrer Spezialthemen wieder gemeldet haben.

In dieser Botschaft geht es um die Frage, in wieweit wir Anderen überhaupt helfen können und sollen. Wo ist die Grenze zwischen dem Zulassen und Zusehen, wie Menschen ihr Leid tragen, und unserem Wunsch zu dienen und ihr Leid zu verringern oder sogar abzunehmen? Was tun, wenn unser Dienst gar nicht erwünscht scheint? Wie geht man kreativ und produktiv mit solcher Ablehnung um? Hatonn weiß nicht nur darauf tiefgründige Antworten zu geben, sondern erläutert im zweiten Teil der Channeling-Sitzung, in dem offene Fragen gestellt werden können, auch auf interessante Weise den Zusammenhang zwischen körperlicher und spiritueller Heilung.

Die vollständige Botschaft ist in folgenden Formaten verfügbar:

Auszüge (Teil I):

Gruppenfrage: Unsere Frage heute betrifft die Vorstellung, dass Inkarnationen vor der Geburt geplant werden und Menschen den Katalyst erfahren, den sie benötigen, um ihre persönlichen Lektionen zu lernen. Wie können wir die Idee, dass Menschen erleben, was sie für ihr persönliches Wachstum benötigen, mit unserem Wunsch, zu dienen und andere Seelen von ihrem Leiden zu befreien, in Einklang bringen? Gibt es eine Grenzlinie zwischen zuzulassen, dass Menschen ihre Lektionen lernen, versus zu versuchen, eine Person von ihrem Leid zu befreien?

(empfangen von Jim)

Ich bin Hatonn und komme im Namen von Jesus Christus, um durch dieses Instrument zu sprechen, und wir sind höchst dankbar dafür, von eurer Gruppe heute Nachmittag eingeladen zu sein.

Wir wurden ausgewählt, um auf diese Frage zu antworten, denn es ist eine, die sich um unsere Spezialität dreht, welche die Qualität ist, die ihr Liebe nennt – bedingungslose und allmitfühlende Liebe. Wir empfinden, dass dies eine sehr hervorstehende Frage ist, weil sie jeden von euch auf eine tägliche Weise mit all jenen um euch herum betrifft; denn, meine Freundinnen und Freunde, jeder von euch ist Jemand, der vor-inkarnative Entscheidungen getroffen hat, und der diese Auswahlmöglichkeiten gewählt hat, um gewisse Lektionen innerhalb der Lebenserfahrung zu lernen.

Bei allen Wesen kommt es zu Verwirrungen, die während der Lebenserfahrung geschehen, welche die Wahrnehmung der vor-inkarnativen Entscheidungen zu einer schwierigen Aufgabe machen, denn Vieles lenkt selbst ernsthafte Suchende von ihrer Suche ab; Vieles, das mit vorherigen Erfahrungen nicht zusammenzupassen scheint; Vieles, das auf eine bewusste Weise verarbeitet und dann in den meditativen Zustand mit hineingenommen werden sollte, damit es sich dort als eine Erfahrung absetzen kann, welche gelernt wurde und nun für zukünftige Verwendung zur Verfügung steht.

Viele Wesen haben Situationen programmiert, die auf eine bewusste Weise in der Dritte-Dichte-Illusion zu erleben sehr schwierig zu erwägen ist. Es gibt verschiedene Gründe, warum Lebewesen sich dafür entscheiden mögen, zu leiden, wie ihr sagen würdet, um sich selbst in eine Situation zu versetzten, die übermäßigen Schmerz zu erzeugen scheint, körperlich, emotional, mental und vielleicht sogar spirituell.

Warum würden Wesen solch ein Sache wie diese tun – das auf sich zu bringen, was man sich zu vermeiden wünschen würde? Ist nicht Zufriedenheit [1] das Ziel eurer Illusion? Nein, meine Freundinnen und Freunde, Glück ist nicht das Ziel eurer Illusion. Tatsächlich ist lieben zu lernen, unter allen möglichen Umständen, das Ziel, welches jede(r) von euch sucht. Das soll nicht heißen, dass man sich nicht glücklich fühlen kann, oder Freude empfinden, und dennoch auf dem spirituellen Weg sein. Es bedeutet, dass man nicht in erster Linie Glück sucht. Glücklich zu sein mag ein Auswuchs eures Suchens sein.

Wenn ihr also auf diese Wesen um euch herum blickt, die erfahren, was ihr ein Leiden nennen würdet, wisst ihr, innerhalb eures eigenen Wesens (falls ihr euch über den Vorgang der vor-inkarnativen Entscheidungen bewusst seid), dass es einen Grund für solches Leiden gibt. Vielleicht möchte das Wesen Durchhaltevermögen lernen. Vielleicht wünscht sich das Wesen, Stärke zu lernen. Vielleicht wünscht sich das Wesen, mit Anderen in seinem Umfeld mitzufühlen, die leiden, sodass es teilnehmen kann an der Stärkung der inneren Entschlossenheit, vorwärts ins Licht hinein weiterzumachen, trotz des Leidens, des Schmerzes, der Unannehmlichkeiten, der Verwirrung. Daher, wenn ihr ein Wesen anseht, welches leidet, und ihr seht, wie ihr selbst wünscht, ihm von Dienst zu sein, dann ist es höchst passend, dass ihr das hinzufügt, was ihr tun könnt, um das Leiden zu verringern, denn das ist eure Rolle in dieser Situation. Eure Rolle liegt nicht darin, zu versuchen herauszufinden, warum das Wesen leidet oder was die Lektionen sein könnten. Eure Rolle ist es, auf dieses Wesen zu schauen als eines, dem zu helfen ihr in der Lage sein könnt, und welches eine Rolle in eurem Wachstum darin spielen kann, den Dienst zur Verfügung stellen, von dem ihr empfindet, dass er möglicherweise hilfreich für die Verringerung des Leidens ist.

Es gibt viele, viele Wesen auf eurem Planeten, die leiden. Es wurde erwähnt, dass viele Gruppen leiden, dass viele der, wie ihr sagt, Flüchtlinge zu westlichen Welten jetzt auf einer Ebene leiden, die für jegliches Individuum, welches ihre Notlage sorgsam bedenken möchte, fast unvorstellbar ist.

Zu diesem Zeitpunkt möchten wir diesen Kontakt für weitere Vertiefung dieses Punktes an denjenigen namens Steve übertragen. Wir sind jene von Hatonn.