Durch Meditation Liebe so verwenden wie Jesus

11. Februar 1974 (I), Teil 6

Jeder kann dies jederzeit erreichen. Man muss sich nur dem Wissen öffnen, das man bereits besitzt. Manchmal ist das eine schwierige Angelegenheit, wenn Schwingungen vorherrschen, die von Wünschen erzeugt werden, die niemals vom Schöpfer intendiert waren. Wir verstehen die Schwierigkeit, die dabei aufkommt, diese einfache Wahrheit zu realisieren, wenn die Gedanken jener darauf einprasseln, die etwas Anderes wünschen als diese Wahrheit.

Es ist jedoch sehr wohl möglich, das eigene Bewusstsein vor diesen gedanklichen Übergriffen zu schützen und die Wahrheit seines Ursprungs zu erkennen. Derjenige, der als Jesus bekannt war, war in der Lage, dies zu tun. Glaubt nicht, dass dieser Mann einzigartig in seinen Fähigkeiten war. Er hat euch gezeigt, dass es möglich ist. Er hat gezeigt, dass jedes Kind des Vaters das Gleiche tun kann wie er. Es ist lediglich nötig, dass ihr meditiert, um dies zu erkennen, und dann ist es lediglich nötig, dass ihr euer Wissen darüber durch eure Gedanken und Taten ausdrückt.

Dann werdet ihr, so wie er, diese Kraft verwenden können, die eure ist: Liebe. Das ist das Wort, meine Lieben: Liebe. Aber es wird nicht verstanden. Liebe: Es bedeutet alles, was ihr denkt, dass es bedeutet. Aber es bedeutet viel mehr. Lernt, was es bedeutet, und ihr werdet wahrlich frei sein.

Ich lasse euch nun zurück, in meiner Liebe, und in Seiner Liebe, und in aller Lieber aller Kinder des Vaters über die ganze Schöpfung des Vaters hinweg. Ich bin Hatonn.

Jesus und viele andere Lehrende haben es vorgemacht

11. Februar 1974 (I), Teil 4

Dies wurde den Menschen dieses Planeten vor kurzer Zeit demonstriert. Viele Lehrer und Lehrerinnen, die dieses Prinzip erkannt haben, haben es in der Geschichte dieses Planeten demonstriert. Derjenige, auf den ich mich im Moment beziehe, ist derjenige, der euch am bekanntesten ist, derjenige, den ihr als Jesus kennt. Er konnte, durch den einfachen Ausdruck der Liebe, die er selbst und die ganze Schöpfung war, diese Schwingung erzeugen, und dann wurde aus dieser Schwingung das Licht geformt, wie es ursprünglich vom Schöpfer vorgesehen war.

Dieses Licht wurde, dann, nach den Wünschen dieses Mannes geformt. Dies wird als eine normale Handlung für jedes Kind des Schöpfers betrachtet, denn dies ist ihr angeborenes Recht und vom Schöpfer so geplant.

Wenn Wünschen auf intelligente Weise eingesetzt werden soll, dann ist es nötig, es durch das Prinzip der Liebe anzuwenden, denn dies ist die erschaffende Kraft, die die Schwingung erzeugt, die das Teilchen, das euch als Licht bekannt ist, aus dem Raum heraus verdichtet, könntet ihr sagen. All euer Material besteht aus diesem einzigen, elementaren Teilchen. Wenn ein Wunsch erfüllt werden soll, dann sollte man handeln, um dies zu tun, indem man die kreative Kraft verwendet: Liebe. Durch dieses Prinzip ist es möglich, die Dinge, denen es an Perfektion mangelt, zu ihrer ursprünglichen Vollkommenheit zurückzuführen. So wurden die Heilungen von Jesus vollbracht und so werden alle Heilungen einer spirituellen Natur erreicht. Alle Heilung wird so erreicht, auch wenn die Wissenschaft sich darüber noch nicht bewusst ist.

Auch wir können diese Schwingungen erzeugen

11. Februar 1974 (I), Teil 3

Da ihr und der Schöpfer beide eins seid, seid sowohl ihr als auch ich und die ganze Schöpfung ein Produkt von Liebe. Liebe ist ein Konzept, das eine reale Kraft erschafft, die als eine Schwingung interpretiert wird. Diese Schwingung ist messbar und tritt in verschiedenen Intensitäten auf. Die Intensitäten sind eine Funktion der Intensitäten von Liebe, die diese Schwingung erzeugen. Es ist für die Teile des Schöpfers, die durch ihren eigenen freien Willen agieren, möglich, diese Schwingungen zu erzeugen, indem sie ihre Liebe dafür verwenden und so die Teilchen hervorbringen, die ihr als Licht kennt.

Diese Teilchen werden durch diesen Ausdruck von Liebe so angeordnet, dass sie das erschaffen, was ihr die materielle Welt und ihre Bewohner nennt, und alle anderen Welten und ihre Bewohner, seien sie nun physisch oder nicht-physisch, denn dies ist, wie die Schöpfung manifestiert wird.

Daraus lässt sich schlussfolgern, dass es für ein einzelnes Wesen, das die Prinzipien der Schöpfung versteht, möglich ist, diese Liebe auszudrücken, um das zu erschaffen, was es wünscht. Dies geschieht ständig. Es ist eine normale Aktivität und der Schöpfer betrachtet es ebenfalls als eine normale Aktivität, denn dies ist das ursprüngliche Konzept. Alle von euch, genauso wie alle Kinder des Schöpfers, haben die Fähigkeit, durch Liebe alles zu erschaffen, was ihr euch wünscht. Ihr müsst dazu nur die Liebe ausdrücken, die ihr selbst seid.

Die Schöpfung ist ein Ort und eine Zeit

26. Januar 1974 (II)

In anderen Worten: Es ist möglich, sich durch Zeit zu bewegen, wie ihr Bewegung durch Raum versteht. Jedes dieser Konzepte ist so real wie das andere. Wir haben euch bereits gesagt, dass es einen Ort gibt und es eine Zeit gibt. Dieser Ort und diese Zeit sind die Schöpfung. Wir können uns durch Raum bewegen. Wir können uns auch durch Zeit bewegen, denn tatsächlich sind diese Dinge dieselbe Sache: Sie sind die Schöpfung.

Die Illusion, die jetzt wegen euren Begrenzungen in einen physischen Zustand, wie ihr es nennt, auf euch aufgeprägt ist, sind Begrenzungen, die gar nicht normal sind. Sie sind Begrenzungen, die auf jene aufgeprägt werden, die sie für bestimmte Erfahrungen wünschen. Jedes Individuum in dieser Schöpfung kann genau auswählen, was es wünscht. Das ist genau der Plan des Schöpfers. Er gab dem Menschen nicht nur freien Willen, sondern er gab dem Menschen auch die Fähigkeit, genau auszuwählen, was er wünscht. Es gibt viele, viele Wege, die man durch diese Schöpfung nehmen kann – in Wahrheit, eine unendliche Zahl – und die Wahl ist immer dem Individuum überlassen.

Einige jener, die erforscht haben, haben in einer Richtung erforscht, die sie weggeführt hat vom all-wissenden Einen, all-liebenden Einen, dem Schöpfer. Beim Wegwandern wurde Bedingungen begegnet, die zu dieser Zeit von dem Individuum gewünscht wurden, das wanderte. Aber während es immer weiterwanderte, tauchte es immer mehr in eine Illusion ein, die es erschuf. Diese Illusion ist gegenwärtig so sehr stark, dass sich viele der Kinder des Schöpfers in einem Zustand der Verwirrung befinden und nicht fähig sind, den Weg zurück zum unendlichen Licht leicht zu finden.

Nur Liebe bringt Licht in Form

21. Januar 1974 (1)

(Empfangen von Carla.)

[Ich bin Hatonn.] … beginnt mit einem Verständnis des Vaters.

Meine Freundinnen und Freunde, aus welcher Substanz ist das Universum gemacht? Wir haben euch gesagt, dass diese Substanz Licht ist. Ihr mögt diese Substanz auch Energie, Schwingung oder Bewusstsein nennen. Und doch, meine Lieben, an sich, würde diese Substanz – diese fundamentale, einheitliche[1] Substanz – in einem nichtverkörperten Zustand bleiben. Die formende Kraft, meine Freundinnen und Freunde, ist Liebe.

Und daher grüßen wir euch in Liebe und Licht. Denn es gibt nichts außer diese zwei Substanzen, die, eigentlich, zwei Aspekte des einzigen Bausteins des materiellen[2] und spirituellen Universums sind. In eurer spirituellen Realität seid ihr, meine Lieben, artikuliertes Licht, das von Liebe auf solche Weise geformt wird, dass ihr Freiheit und Wunsch besitzt. Euer Licht wird von der Liebe der Freiheit und der Liebe von Wunsch geformt.

Bevor wir das, was ihr Reinkarnation genannt haben, überhaupt betrachten, sagen wir euch einfach nochmals: Ihr seid nicht in mehreren oder einem zusammengesetzten „Gerät“. Ihr seid ein Wesen, ein fester Bestandteil des großartigen Universums, das die Schöpfung ist. Und euer grundlegendes Verlangen ist in Richtung [einer] Wiedervereinigung mit eurem Schöpfer geformt.

Ihr seid Liebe und Licht – und doch habt ihr Freiheit. Das ist eure spirituelle Realität: dass ihr ein Wesen seid, das in Licht ausgedrückt wird und in Liebe geformt, und durch eure eigene Natur dazu bestimmt, zurück zu eurem Ursprungspunkt fortzuschreiten, welcher der Schöpfer ist. Aber ihr habt auch, durch eure Wesensnatur, die Freiheit zu wählen, wann ihr just entscheiden werdet, diese Reise zu machen.


[1] Im englischen Original (I. e. O.) unitary.

[2] I. e. O. physical.

Alle Dinge führen zu Einem: dem Schöpfer

8. Januar 1974

Ich bin Hatonn. Ich grüße euch, meine Freundinnen und Freunde, in der Liebe und im Licht unseres unendlichen Schöpfers. Es ist ein großes Privileg, heute Abend bei euch zu sein. Ich bin mir über gewisse Fragen bewusst. Ich werde versuchen, diese Fragen zu diesem Zeitpunkt zu beantworten.

Es gibt viele, viele Dinge, die in eurer Zukunft passieren werden. Es gibt viele Dinge, die in eurer Vergangenheit geschehen sind. Jedes dieser Dinge hat eine Bedeutung. Jede dieser Bedeutungen kann gewusst werden. Ihr müsst euch nur in Meditation dafür öffnen, und [dann] könnt ihr wissen, was diese Dinge sind. Viele Interpretationen sind in der Sprache eurer Menschen auf eurem jetzigen Planeten, wo sie kein Konzept dafür haben, um diese Bedeutungen zu beinhalten, nicht möglich.

Die Bedeutungen können von euch in Gänze erkannt werden. Es gibt viele wundersame Dinge in dieser Schöpfung; so viel mehr, als die Menschen eures Planeten sich vorstellen, dass ich nicht beginnen könnte, euch eine Idee davon zu geben, was existiert. Es gibt sieben Wege, um auszuwählen, was ihr suchen möchtet. Es gibt richtige Wege und es gibt falsche Wege, aber die Wege sind nicht bezeichnet. Es gibt einen Weg durch Wälder; einen Weg mit einem Fluss; einen Weg mit einem Highway; ein Weg durch eine Tür; ein Weg, der erhellt ist; und ein Weg, der nicht erhellt ist; und ein Weg, der nirgendwohin führt, sondern zu sich selbst zurückkehrt.

Aber wer hat diese Wege gemacht, meine Freunde und Freundinnen, und warum gibt es sie?

Sechs Prinzipien sind mit diesen Wegen verbunden: das Prinzip von Licht, das Prinzip von Klang, das Prinzip von Bewegung, das Prinzip von Schwingung, das Prinzip von Zeit und das Prinzip von Energie. Fünf Arten von Menschen machen sich auf [den Weg]: die Hellen; die Dunklen; die Gelben; die Roten; und als letztes, die keine Farbe haben. Und sie gehen zu vier Orten: sie gehen [nach] Nord, Süd, Ost oder West. Und sie erfahren drei Dinge: Liebe, Hass und Ruhe. Dies führt zu zwei Polen: gut oder böse. Aber jedes dieser Dinge führt zu einem, meine Freundinnen und Freunde, und dieses Eine ist der Schöpfer.

In gerader Haltung meditieren

23. Juni 1961 (IV)

Wenn ihr meditiert, haltet die Wirbelsäule gerade und aufrecht, denn die Energien, die zu euch durchfließen, werden [dann] freier fließen. Die Wirbelsäule ist in der körperlichen Struktur das Zentrum eures Wesens und all die kosmischen Energien, die zu euch kommen, müssen durch diese Zentren fließen. Indem ihr sie gerade und aufrecht haltet, erlaubt ihr freien Fluss von Energie zu eurem Wesen, und die Ergebnisse werden besser sein. Viele haben die Schwierigkeit, in Meditation schlafen zu wollen. Vielleicht nicht schlafen zu wollen, aber sie entdecken, dass das Körperliche nachgibt, oder vielmehr das Mentale dem Körperlichen nachgibt, und ihr findet euch dabei wieder, wie ihr in den Schlummer übergeht. Aber dies kann vermieden werden, indem die Konzentrationsmethode angewendet wird, und indem ihr euch in einer guten Haltung für Meditation haltet. Denn nur durch gute Haltung können euch die kosmischen Energien in richtigen Verhältnissen erreichen.

Meine Freundinnen und Freunde, ich muss euch nun verlassen. Mögt ihr alle, durch eure Bemühungen in der Suche nach Wahrheit, große Höhen in eurem Klettern nach Verständnis erreichen. Und mögt ihr alle bald die Kunst der Meditation meistern, sodass ihr schnell den Punkt erreichen könnt, an dem ihr euch selbst, wann immer ihr wollt, mit dem „Unendlichen Geist“ einstimmen könnt.

Adonai, meine Freundinnen, Adonai. Vasu Borragus.

Ich bin Hatonn.